Recycelte Produkte im Alltagstest

Mit dieser Upcycling-Rubrik wollen wir zu einem umweltbewussten Lebensstil anregen - gleichzeitig dürfen die getesteten Produkte einen Gebrauchswert haben und den Alltag verschönern.

Unsere Auswahlkriteriennachhaltiges Design, aus Manufakturen, Unikate oder kleine Serien


Erleuchtet mit Kette

Lichtobjekte vom Radlbazi

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© Radlbazi

Was macht ein Upcycling-Künstler, der sich Radlbazi nennt? Er radelt. Mal überquert er die Alpen, dann wieder macht er eine Weltreise, bei der er durch Frankreich, Indien und die Rocky Mountains kurvt. Und radelt der Radlbazi gerade mal nicht, dann bastelt er - was sonst? - Lampen aus Felgen und Fahrradketten.

 

Bartlomiej Zabielny, so sein bürgerlicher Name, bastelt Bodenlampen, die zahnradhafte Schatten werfen, Nachttischlampen, die das Licht lesetauglich bündeln und Kronleuchter, bei denen Fahrradketten in Kordelmustern tief herunterhängen und die wie ein Swarovski-Lüster funkeln. Sein erstes Lichtobjekt, vor gut vier Jahren entstanden, heißt "Nova" und wirkt trotz der Schwere sehr filigran. Drei Monate hat er gebraucht, für den Entwurf, fürs Sammeln des Materials, fürs Reinigen und Polieren. Die neueren Lichtobjekte - mal ballon- und gitterförmig, mal schleier- und glühwürmchenartig designt - sind zumeist verchromt, verkupfert oder lackiert. So entstehen immer wieder raffinierte Licht- und Spiegeleffekte, die den Raum wie eine Diskokugel verzaubern.

 

Seine erste Werkstatt befand sich noch in der Werkbox 3, einer offenen Werkstatt auf dem Gelände der Münchner Kultfabrik. Weil dort alles gentrifiziert wird, fertigt er seine Lampen nun im Metzgerraum eines ehemaligen Supermarktes, umgeben von Edelstahlschränken, einem Schweißgerät und vollgestopften Kisten. An der Decke hängen noch Waage und Fleischerhaken.

 

Nebenbei arbeitet der Radlbazi (Bazi = bayerisch für frecher Bub) als Möbelbauer. Schränke, Tische, Stühle. Alles nach Maß. Von seiner Werkstatt gelangt man direkt in die Schreinerei und den angrenzenden Möbelladen. Der dient zugleich als Showroom für seine Lampen. Die erste Lampe "Nova", die er gebaut und nicht verkauft hat, hängt leicht verstaubt über der Kasse.

 

Er selbst nennt sich einen "kreativen Handwerker", was ein wenig untertrieben ist. Denn für seine minimalistischen, langlebigen Entwürfe hat er schon einen Preis von der Münchner Faircycle-Designmesse erhalten. Regelmäßig stellt er seine Lichtobjekte auch auf Tollwood aus, dem alternativen Münchner Zeltfestival für Kultur und Nachhaltigkeit.

 

Im letzten Sommer haben sie ihm übrigens in Barcelona sein Mountainbike geklaut, obwohl es mit einem Panzerschloss gesichert war. Was soll's. Demnächst wird er Vater, das erste Mal. Dann ist es sowieso vorbei mit dem schönen Vagabundenleben. Und sein großer Traum von der Panamericana-Tour - sie führt von Alaska bis Feuerland - muss erstmal warten.

 

www.radlbazi.de

 

 

 

Bewertung

Recyclinganteil

Haltbarkeit

Gebrauchswert

Umweltverträglichkeit

Gestaltungsqualität

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Unterm Schwarzwaldhimmel

Flügelwesen von Gilia Auth


© Roland Krieg, Gilia Auth, Nicole Kaiser, Katharina Schuhmann

Starten oder landen sie? So genau weiß man das nicht bei diesen filigranen Flügelwesen, die Gilia Auth in ihrer Engelwerkstatt in Waldkirch im Breisgau herstellt. Dort, umgeben von Klöstern, Burgen und lieblicher Hügellandschaft, lässt der Oberrheingraben die Erde immer wieder erzittern. Andererseits ist der Himmel mit seinen stets flugbereiten Schutzengeln besonders nah.

 

Gilia Auths Engelwerkstatt ist eine kitschfreie Zone. Blinkende Rentiere oder wackelnde Weihnachtsmänner sucht man hier vergebens. Stattdessen hortet sie lauter Naturgaben: Steine, Schwemmhölzer, Muscheln, Federn, Eierschalen - mal zerfurcht und abgeschliffen, dann wieder vernarbt, durchlöchert und zerklüftet. In die Fundstücke mischt sich auch immer wieder Zivilisationsmüll, etwa verrostete Metallstücke und zerfletterte Verpackungen. Aufgelesen hat Gilia Auth all das am Strand, an Bahngleisen, am Waldrand.

 

Die Spuren des Lebens graben sich in die Flügelwesen der erdverbundenen Atelier- und Werkstattpädagogin ein. Jedes ist anders geformt, anders zusammengesetzt, und jedes hängt anderen Träumen nach. Zugleich machen die naturbelassenen Skulpturen mit ihren floralen Mustern und organischen Strukturen die Schönheit der Elemente sichtbar. Und obwohl die Flügelwesen allesamt auf einem Steinsockel befestigt werden, streben sie mit ihrem ätherischen Korpus in die Höhe. Starten sie gerade oder landen sie?

 

Engel, ob am Boden oder in der Luft, sind eine bedrohte Art. Wie schön, dass es unterm Schwarzwaldhimmel diese kunsthandwerkliche Schatzkammer gibt. 

 

www.engelwirkstatt.de

 

Bewertung

Recyclinganteil

Haltbarkeit

Gebrauchswert

Umweltverträglichkeit

Gestaltungsqualität

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Nie wieder Dienst nach Vorschrift

Ordnertasche von ad:acta

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© ad:acta

Es ist nicht leicht, ein modisch korrekter Geschäftsmann zu sein. Der Schlips soll zum Smartphone passen, das Rasierwasser zum Haargel, die Armbanduhr zum Brusthaar. Auch Geschäftsfrauen haben es nicht leicht. Der Lippenstift soll zu den Sneakers passen, die Handtasche zum Bildschirmschoner, der Nagellack zur Cappuccino-Tasse. Und in welchem großstadtdschungeltauglichen Accessoire transportiere ich, verflixt nochmal, meinen Laptop?

 

Zum Beispiel in der Ordnertasche "Assistent" von ad:acta. Sie besteht aus einem ausrangierten Aktenordner - zumeist von bayerischen Unternehmen, die im Zuge der Digitalisierung ihr Archiv auflösen - und italienischem Nappaleder. Es sieht elegant aus und fühlt sich weich und geschmeidig an. Produziert wird die Tasche unter anderem in der Lebenshilfe-Werkstatt München. Dort arbeiten körperlich und geistig behinderte Menschen. Sie entfernen die Innenmechanik der Ordner und decken die Löcher mit blinden Nieten ab. Danach erhält der grau marmorierte Aktenordner eine Lackierung, damit Schmutz und Wasser von ihm abperlen. In einer Werkstatt in Franken werden schließlich die gestanzten Lederteile mit dem Ordner und einem strapazierfähigem Baumwoll-Innenfutter per Hand vernäht.

 

Das Innenleben ist von der klassischen Tippklemme befreit und hilft, Ordnung in den Business-Alltag zu bringen. Weitere Details sind: ein Button im Griffloch, ein Lederriemen mit Firmenname, ein gebrauchtes Etikett auf dem Ordnerrücken (auf Wunsch erhält man ein Blankoetikett) sowie zwei Magnetknöpfe in der Verschlusslasche. Letztere ist innen wie ein Geheimfach gestaltet und eignet sich zum Verstauen von Notizblock und Visitenkarten.

Gegründet hat die Manufaktur das Designer-Duo Tobias Förtsch und Carsten Fichtel. Fünf Jahre ist das her. Inzwischen leiten Johannes Hoffmeister und Martin Brandl die Geschäfte. Sie wollen die bislang auf Business-Taschen beschränkte Kollektion erweitern, etwa mit Geldbörsen.

 

Bis es soweit ist, bleibt die in unterschiedlichen Farben, Größen und Ausführungen erhältliche Ordnertasche das Markenzeichen von ad:acta: minimalistisch, einzigartig und immer alles griffbereit.

 

www.adacta-original.de

 

Bewertung:

Recyclinganteil

Haltbarkeit

Gebrauchswert

Umweltverträglichkeit

Gestaltungsqualität

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Rennwagen to go

Goldring von Schmuckdesignerin Heidi Saul

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© Holger Albrich

Dieser Ring macht auch Menschen glücklich, die keinen Führerschein besitzen. Eigentlich sind es ja zwei Ringe: zwei Goldringe in Flechtoptik, befestigt an den Reifen eines Spielzeugautos. In seinem eleganten Design ist es dem legendären, von Ferdinand Porsche konstruierten Grand-Prix-Rennwagen der Auto Union (das war der erste deutsche staatliche Automobilkonzern) nachempfunden. Während sich der große Flitzer in den 1930er Jahren auf dem Nürburgring packende Rennen mit dem Silberpfeil von Mercedes-Benz lieferte, schmiegt sich der kleine Flitzer kontaktfreudig und dekorativ an den Finger. Aus Glas im böhmischen Gablonz gefertigt, wurde er einst Kathreiner-Malzkaffee-Kunden als Goodie beigelegt. 

 

Die aus Heidelberg stammende Schmuckdesignerin Heidi Saul hat eine Schwäche für formschöne Gebrauchsgegenstände mit antiquarischem Wert. Gerade war sie wieder auf dem Flohmarkt in Arezzo, wo sie mundgeblasene Glasringe ergattert hat, ehemalige Befestigungsringe für Zelte, die sie zu Halsschmuck umarbeitet. Neben den Autoringen, die sich wunderbar als Verlobungsring für Oldtimer-Liebhaber eignen, gehören zu ihren "objets trouvés" handbemalte Miniatur-Globen, die einst in Puppenstuben standen, Zigarettenanzünder, Spielsteine aus geschnitztem Horn, Schlüsselrosetten, Fahrradrücklichter aus funkelndem Rubinglas oder Elektroschalter aus Bakelit. Unter diesem Namen wurde der erste vollsynthetische, industriell produzierte Kunststoff hergestellt. Im Gegensatz zu modernen Kunststoffen erzeugt Bakelit ein sehr angenehmes Griffgefühl.

 

All diese Sammlerstücke - eine treue Kundin ist übrigens die Gerhard-Richter-Meisterschülerin und Akademieprofessorin Karin Kneffel - verwandelt Heidi Saul in ihrer Werkstatt mit Hammer, Zange, Säge, Bohrer und Lötkolben in hochwertige Unikate, eingefasst in Gold oder Silber. Besonders originell sind ihre aus alten Schreibmaschinentasten gefertigten Ringe und Manschettenknöpfe. Auf den polierten Tasten befindet sich immer ein markantes Symbol - mal ist es ein Plus-, Frage- oder Rautezeichen, dann wieder eine Zahl oder ein Stern.

 

Heidi Saul, die vor ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin als Dekorateurin gearbeitet hat, ist nicht nur eine Handwerkerin, sie ist eine Künstlerin. Deshalb kann man ihre Schmuckstücke auch immer wieder in Ausstellungen und Galerien bewundern, etwa in der Heidelberger Galerie Staeck, der Münchner Galerie Ventil oder im Münchner Atelier Holger Albrich.

 

www.heidi-saul.de

 

Bewertung:

Recyclinganteil

Haltbarkeit

Gebrauchswert

Umweltverträglichkeit

Gestaltungsqualität

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Rock'n'Roll vom Kiez

Schallschale von Lockengelöt

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© Lockengelöt / Webdesign Hamburg

Stumm steht sie da, die Schale aus schwarzem Vinyl. Doch irgendwie liegt Musik in der Luft. Die Schale besteht ja auch aus zwei ausrangierten Schallplatten - einer großen LP und einer kleinen Single. Die LP ist, so verrät das Label, anlässlich der Olympischen Spiele 1984 gepresst worden und versammelt Songs wie "Spring dich frei", "Bleib am Ball" und "Der große Wurf" - komponiert von Schlagerkönig Ralph Siegel und gesungen von deutschen, medaillenbehängten Sportlern. Die Single hingegen versammelt Walzer im Dreivierteltakt, dargeboten von dem wahrscheinlich völlig zu Recht vergessenen Hemmann-Quintett. Eine Schraube hält LP und Single zusammen. Während die LP sich mit ihren Rillen nestartig nach oben wölbt und darauf wartet, mit Dingen des Alltags gefüllt zu werden, dient die nach unten gewölbte Single als Sockel.

 

Unter dem Namen "Lockengelöt" - das ist Kiezjargon und bedeutet soviel wie "Irgendetwas seltsam Zusammengelötetes" - fertigen der Industrieelektroniker Dennis Schnelting und der Grafiker Carsten Trill aus alten Schallplatten dekorative Objekte, nicht nur Schalen, sondern auch Deckenleuchten, Pendeluhren, Bilderrahmen, Aschenbecher und WC-Rollenhalter, die allesamt schwer nach Zukunft aussehen. Das pflegeleichte, matt glänzende Material - eine Polyvinylchlorid-Verbindung, die in der Baubranche auch für Bodenbeläge, Fensterrahmen, Abwasserrohre und Kabelisolierungen verwendet und dort kurz PVC genannt wird - lässt sich gut einfärben und ist gegen Sonnenstrahlen und Wassertropfen beständig. Aber Achtung: Da es Weichmacher und Stabilisatoren enthält, sollte es nicht zu intensiv mit unverpackten Lebensmitteln in Berührung kommen.

 

Um die Schallplatten formen zu können, werden sie zunächst in einem Backofen erhitzt. Danach bearbeitet sie Dennis Schnelting mit einem Schallplattenverbiegeautomat - ein aus Schläuchen, Kabeln, Pumpen und Sensoren selbstgebasteltes Vehikel, das ordentlich rattert, zischt und knirscht. Untergebracht ist der Schallplattenverbiegeautomat in einer Werkstatt in dem Hamburger Stadtteil Ochsenwerder. Dort, zwischen Werkbänken, Schraubstöcken, Gewächshäusern und nah am Deich, sägt und schleift Dennis Schnelting zudem Retrodesignschränke aus Ölfässern, bastelt Topfuntersetzer aus Skateboards und verfremdet Kickerfiguren zu Flaschenöffnern.

 

Während Dennis Schnelting in der Werkstatt fröhlich vor sich hintüftelt, kümmert sich Carsten Trill um den Laden in St. Pauli. Der dient zugleich als Lager für Matrosenpostkarten, als Packstation für den Online-Handel und als Konzertbühne. Konzertbühne? Ja, die beiden Recyclinghandwerker sind auch noch Musiker. Dennis spielt Gitarre, Bass und Schlagzeug, Carsten spielt Klavier und Orgel. Mit ihrer Band "The Ricky Kings" touren sie immer wieder durch Clubs und verwandeln ihre überschüssige Kreativität in knarzige Songs. Einen Sampler haben sie auch schon herausgebracht.

 

Wie gesagt: Musik liegt in der Luft von Lockengelöt, eine Mischung aus Blues, Punk und Rock'n'Roll. 

 

www.lockengeloet.com

 

Bewertung:

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Gebrauchswert

Umweltverträglichkeit

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Mit dem Wurstfaden in den Himalaya

Kofferanhänger von fundgut99

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© Renate Damberger/fundgut99

Auf der Vorderseite prangen exakt vermessene Sehnsuchtsorte wie Batumi und Haifa, mit Grenzverlauf und Höhenangaben. Auf der Rückseite ist das Himalaya-Gebirge abgebildet, samt Mount Everest und den Kungschung- und Khumba-Gletscherzungen. Noch habe ich das tibetische Hochgebirge nicht erklommen, nur ein paar Gipfel out of Rosenheim, aber ich schaffe das noch, bevor die letzten Gletscherreste weggeschmolzen sein werden  den passenden Kofferanhänger für die Abenteuerreise habe ich ja schon.

 

Die aus Regensburg stammende Renate Damberger arbeitet mit Papierresten aus industrieller Herstellung und Fundstücken, die sie auf Recyclinghöfen und Flohmärkten aufstöbert. Angefangen hat sie vor rund acht Jahren mit dem Entwerfen und Binden von Notizheften, erst später kamen Poster, Karten und die bunten Kofferanhänger hinzu. Diese fertigt sie aus den Seiten alter Atlanten. Sie werden in eine transparente Hülle geschoben, laminiert und vernäht. In der Hülle steckt ein vierzeiliges, austauschbares Namensschild. 

 

Schließlich erhält der kreditkartendünne Anhänger noch eine Metallöse, durch die eine zweifarbig gedrehte Kordel gefädelt wird; dabei handelt es sich um einen handelsüblichen, robusten Wurstfaden wie er in der Metzgerei zum Einsatz kommt. 

 

Der Anhänger besticht nicht nur durch seine Originalität und ästhetisch ansprechende Gestaltung, im Alltag hat er für den modernen Globetrotter auch einen hohen Nutzwert, ist reiß- und wetterfest und durch seine Stabilität sehr reisetauglich, egal, ob in subtropischen Klimazonen, trockenen Wüstenregionen und im feinstaubverwirbelten Großstadtdschungel. Selbst nach Tausenden von Kilometern zerfleddert nichts. Zudem befeuert er die Wanderlust und das Reisefieber  auch für Stubenhocker kann es ein erhabenes Gefühl sein, die Atlasseiten meditativ zu betrachten und sich wegzuträumen, irgendwo zwischen Fern- und Heimweh.

 

Zu Renate Dambergers Kunden zählt übrigens auch Gipfelstürmer Reinhold Messner. Für den Shop seiner in den italienischen Alpenhimmel aufragenden Mountain Museums fertigt sie eine eigene Edition mit Notizbüchern an.

 

Ach, Südtirol ist auch ein schönes Reiseziel...

 

www.fundgut99.com

 

Bewertung:

Recyclinganteil

Haltbarkeit

Gebrauchswert

Umweltverträglichkeit

Gestaltungsqualität

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